Ungewohnt kühl war es am vergangenen Samstag kurz vor neun Uhr. Mit Ärmeln und Weste ausgerüstet machte sich Christian, heuer der einzige VMCler an der offiziellen Ausfahrt, auf den Weg Richtung Joggeli. Damit er sich nicht ganz allein auf die knapp 100km lange Strecke begeben musste, gesellte sich mit Stephan ein neuer Kollege (und baldiges Vereinsmitglied) hinzu, und die beiden nahmen zusammen die ersten Kilometer in Angriff.
Zügig, vielleicht auch etwas zu zügig, ging es durch die Hard nach Augst, weiter nach Rheinfelden und Zeinigen. Erfreulicherweise war der Radweg nach Mumpf wieder offen, so dass auch dieser Abschnitt ohne Umweg bewältigt werden konnte.
Bei Münchwilen verliess das Duo die Hauptstrasse und orientierte sich am offiziellen Radweg (empfehlenswert!) nach Eiken und Oeschgen. Inzwischen entwickelte sich der Tag prächtig. Es wurde wärmer und die ersten Schweisstropfen zeigten sich auf der Stirn.
Weiter ging es durch das Getümmel in Frick und auf der Hauptstrasse nach Wittnau. Als einziger grosser Anstieg lag der Limperg nun vor den Protagonisten. Gänge runterschalten und moderates Tempo anschlagen waren angesagt. Eine wunderbare Strecke, ein wahrer Genuss. Einzig das Knattern einer grösseren Vespa-Gruppe vermag die Idylle etwas zu trüben.
Aber genug moniert, kurze Zeit später war wieder Ruhe auf dem Asphalt. Und es folgte auch schon bald die rassige Abfahrt nach Rothenfluh. Nochmals abseits der Hauptstrasse, auf der alten Landstrasse, ging es nach Ormalingen und zum wohlverdientem Rast ins Roseneck in Gelterkinden.
Nach angenehmen Gesprächen und einer kühlen Cola ging es dann klassisch auf den Heimweg: Sissach – Liestal – Muttenz. Wobei, eine kleine Überraschung gab es noch (zumindest für Christian): Stephan zeigte, dass die Strecke zwischen Liestal und Pratteln durchaus noch Potenzial hat. Statt flach, ging es auf dem (neuen?) Radweg nochmals hoch nach Frenkendorf. Kann man machen, muss man aber nicht.
Die Beine waren inzwischen leer. Oder zu. Jedenfalls lief nicht mehr viel. Die letzten individuellen Kilometer nach Hause wurden deshalb etwas gemütlicher angegangen. Spass hat es aber auf jeden Fall gemacht!