Am vergangenen Samstag stand der traditionelle Iron Bike in Brittnau auf dem Programm. Trotz schlechter Wetterprognose wagten Laszlo, Piero und Christian das Abenteuer und starteten pünktlich um 8 Uhr, beim achten Glockenschlag, auf die kleine Runde.
Wer den Iron Bike kennt, weiss, dass die Strecke nie langweilig wird und jedes Jahr neue Wege befahren werden. Diesbezüglich machte auch die Ausgabe 2024 keine Ausnahme: vom steilen Anstieg mit ca. 17% bis zur rasanten Abfahrt war wieder alles dabei.
Aber zurück zum Wetter: Wie erwartet konnten die ersten 40km bis zum Verpflegungsposten fast trocken gefahren werden. Danach verdunkelte sich der Himmel jedoch und der Regen setzte ein. Je länger die Fahrt nun andauerte, desto stärker wurde der Niederschlag. Glücklich war deshalb, wer die schützende Regenjacke überstreifen konnte.
Jammern half aber nichts, zurück nach Brittnau musste man ja sowieso. Die mit Hügeln gespickte Strecke forderte noch einige Körner, danach konnte das Trio auf den letzten gut 10km auf leicht abfallendem Terrain ins Ziel rollen.
Nach einer warmen Dusche, einem Teller Pasta sowie Kaffee und Kuchen war nach der Pflicht auch die Kür absolviert und die Heimreise konnte angetreten werden.
Der zweite Wertungslauf der diesjährigen TFM führte von Dornach auf den Gempen. Trotz teils starkem Regen wagten sich Laszlo und Christian auf das Rennrad und absolvierten das traditionelle Bergzeitfahren.
Dabei konnte Laszlo seine angestrebte 22er-Zeit problemlos einhalten. Christian hingegen wollte einfach nur irgendwie oben ankommen, konnte er sich doch nicht wie gewünscht auf das Rennen vorbereiten. Trotzdem konnte er im Fernduell einige Sekunden rausholen und sich so vor seinem Kontrahenten platzieren.
1.
Christian Züger
20 min 50 sek
2.
Laszlo Madarasi
21 min 17 sek
+ 27 sek
Bereits am Vormittag nahm eine Delegation des VMCB die Schwarzbuebe-Rundfahrt unter die Räder. Wie immer wurde die kleine Runde absolviert, so dass die Kräfte für das anschliessende Bergzeitfahren geschont werden konnten.
Mal was Neues ausprobieren, das war das Motto für die Radsportwoche 2024. Und da schon einige auf Mallorca waren und andere schon viel davon lesen durften hüpfte ein Grüppchen Birsfelder Radsportler in den Flieger und steuerte die Sonneninsel an. Angenehme Temperaturen gab es und schnell wurde erkannt dass es sich hier wirklich um das Velomekka während des Frühlings handelte. Die Strassen gehörten klar den Radfahrenden.
Laszlo hatte sich schon weit im voraus um die Routenplanung gekümmert. Für alle Eventualitäten hatte er Strecken zusammen gezimmert und so wurde abends beim essen gemeinsam besprochen was anderntags auf dem Programm stand.
Gleich nach dem Erhalt der Mieträder und dem Bezug der Zimmer wurde eine kleine Installationsrunde gedreht. Mal schön Land und Leute kennenlernen und eine kleine Duftmarke setzen. Navi per Velocomputer sei Dank ist das Zurechtfinden auch in fremden Gefielden heutzutage ja kein Problem mehr. Sollte man meinen, dazu aber später mehr.
Am Sonntag ging es schon das erste Mal in die Höhe. Der Coll de la Batalla wurde angestrebt und die Szenen dort oben waren auch schon alle Anstrengungen wert. Hunderte Radfahrende, Motorradfahrer, Oldtimer….ein grosses Halligalli.
Montags dann wieder eher flach, es wurde nach Petra pedalt. Auf dem kleinen aber schönen Dorfplatz gab es eine Runde Kaffee, einen Besuch im örtlichen Radladen und danach die Rückfahrt nach Alcudia. Dort wurden noch die grossen Bikestations begutachtet, letzte Kettenölungen vorgenommen und dann wieder ins Hotel zurückgefahren.
Bereits am Dienstag dann ein absolutes Highlight, das Cap Formentor wartete auf unsere Radsportler. Da zu Beginn der Woche des Öfteren Uneinigkeit über die Route herrschte wurden nun Tagespräsidenten eingesetzt welche den Ton angaben. Da allerdings in den Aufstiegen sowieso Feuer frei gilt und auf dieser Tour die Höhenmeter à gogo warteten fiel die Gruppe schnell auseinander. Aber niemand fährt allein zum Formentor, dafür ist viel zu viel los. Auf kleinsten Strässchen schlängeln sich Rennräder, Autos und Reisebusse der Landzunge entlang. Glück hat wer bis zum Leuchtturm fahren kann, viele mussten auf Grund des Verkehrs absteigen und ihr Rad hochschieben. Nicht so unsere Birsfelder, sie kamen grad noch so durch. Mental fordernd dann die Rückfahrt da es die gleiche Strecke wieder retour musste. Zu allem kam noch dazu dass die Ziegen sich nicht an Streckenbegrenzungen halten, also Augen auf bei der Schussfahrt. Diejenigen welche zum Ende noch nicht genug hatten gingen dann noch auf eine Tempofahrt ins Hinterland, der Rest der Gruppe steuerte das Hotel an.
Dass das Wetter auch auf Mallorca mal weniger angenehm sein kann zeigte sich dann abends in Form eines veritablen Sturms und eher starkem Regen. Die Hotelanlage wurde mal eben anständig durchgespült und der Ruhetag am Mittwoch kam wie gerufen. Zu Fuss wurde die Altstadt von Alcudia erkundet ehe man sich in Strandnähe begab. Das Mittagessen erfüllte seinen Zweck und als alle Einkäufe getätigt war auch dieser Ausflug beendet. Der eine oder andere ging abends noch auf eine kleine Joggingrunde um den Puls hoch zu halten.
Am Donnerstag ging es hoch zum Puig Santa Magdalena, leider musste die Runde eher abgekürzt werden da das Wetter noch nicht ganz mitspielen wollte. Mit viel Glück kam man trocken nach Hause, der Wind hat aber auch seine Körner gefordert und das Pastabuffet, welches jeweils nach den Ausfahrten auf die Sportler wartete, war wiederum sehr willkommen.
Zum Schluss am Freitag gab es dann nochmals eine wunderschöne Ausfahrt durch das Tramuntana-Gebirge. Erst die lange Anfahrt nach Santa Maria del Cami, hier gabs nochmals Kaffee, ehe es durch die Weinberge in die Höhe ging. Auch hier waren wieder einige unterwegs und man hörte alles mögliche an Sprachen und Dialekten. Die Rückfahrt glich einem Wellenritt, die Strasse war selten eben aber die Gegend umso schöner zu beobachten. So war für alle etwas dabei und als man nach rund 115 Kilometern zum letzten Mal den Schlusssprint der Küste entlang zum Hotel anzog kam doch etwas Wehmut auf. Die Woche ging wieder ultraschnell vorüber. Glücklicherweise ohne Sturz und nur mit zwei Defekten.
Nach dieser tollen Woche darf man somit ruhig sagen: adios Mallorca, wir kommen wieder!
Nun läuft’s wieder! Die Saison 24 nimmt endgültig Fahrt auf und der VMCB ist wieder unterwegs anzutreffen. Nach einer wunderschönen Ausfahrt am Samstag durch das traktorendominierte Oristal und einem Ausflug über Nunningen gesellte sich die achtköpfige Gruppe in Dornach zu einem kleinen Päuschen in die Pergola. Danach wurde individuell heimgefahren.
Sonntags dann der erste Wettkampf und wie üblich bei uns wird dieser ohne Rennrad bewältigt. Die zwei Runden durch den Hardwald nimmt man zu Fuss in Angriff und versucht sechs Kilometer möglichst schnell zu absolvieren.
Am Besten gelang dies Piero, welcher sich gegen Christian durchsetzen konnte. Dieser startete mit leichtem Handycap aber für Platz zwei reichte es noch allemal. Wäre mehr drin gelegen? Wir werden es wohl nie erfahren. Das Podium wurde durch Michi komplettiert während es um Rang vier noch einen leichten Zweikampf gab. Doch Thomas konnte sich gegen Gastläufer Erik knapp durchsetzen. Da dieser auf Grund seiner Jugend jedoch noch stärker werden dürfte könnte im nächsten Jahr der Ausgang schon wieder anders aussehen.
Als nächstes verabschieden sich einige VMCBler für eine Trainingswoche nach Mallorca. Entsprechende Berichte werden an dieser Stelle veröffentlicht.
Anlässlich der vergangenen Generalversammlung wurde den anwesenden Mitgliedern das Jahresprogramm 2024 vorgestellt. Inzwischen sind alle Daten auch im Google-Kalender hinterlegt.
Am 15. März 2024 trafen sich die Mitglieder des VMC Birsfelden zur jährlichen Generalversammlung um einerseits den Vorstand entweder zu bestätigen oder allfällige Vakanzen zu füllen und andererseits um zu hören welche Neuerungen es in der Welt des regionalen und nationalen Radsports gibt und welches Jahresprogramm auf die Radsportler wartet.
12 Personen fanden sich für den Herbstbummel am Samstag morgen beim Aeschenplatz in Basel ein.Mit dem Bus ging es nach Liestal und von da der Ergolz entlang nach Augst. Unterwegs wurde die Gruppe mit einem Apéro «überrascht» welcher für den restlichen Weg Energie spendete. Beim Mittagshalt angekommen zeigte Organisator Hans Hänzi wieder einmal, dass auch mit einem knappen Budget eine vollwertige Mahlzeit erwirtschaftet werden kann. Mit vollen Bauch ging es via Bus zur Haltstelle «Waldhaus» in der Birsfelder Hard und von da aus zu Fuss ins Clubhaus des FC Birsfelden zum Schlusstrunk. Ein gemütlicher Tag fand so sein Ende welcher alle Generationen des Vereins zusammenführte.
Mit der 126. Generalversammlung sind wir letzte Woche in die neue Velo-Saison gestartet. Nun folgt am kommenden Wochenende das erste sportliche Highlight: der Waldlauf am Sonntag, welcher als erster Wettkampf des Jahres ausgetragen wird. Und sollte das Wetter mitspielen, treffen sich die VMC-Radler bereits am Samstag zu einer Ausfahrt.
Unser Jahresprogramm findet ihr hier: Jahresprogramm oder in unserem Kalender. Dort ist auch vermerkt, ob bei den jeweiligen Anlässen CLM-Punkte gesammelt werden können oder ob es um wichtige Rangpunkte für die TFM geht. Eine Erklärung dazu gibt es hier (ganz unten) oder direkt unter diesem Link.
Nun war’s aber lange genug ruhig auf diesem Kanal, wir greifen wieder an. Egal ob auf der Strasse oder im Web. Schaut ruhig auch mal bei Instagram vorbei (@vmc_birsfelden). Tiktok machen wir nicht, dafür sind wir zu alt und zu steif.
Was steht an in diesem Jahr? Hoffentlich viele schöne Kilometer auf dem Rad hier in der Region oder sogar weltweit. Rosinen rauspicken? Ja gerne: Anfang Mai gehen wir wie gewohnt in die Trainingswoche, nochmals wird die Toskana unsicher gemacht. Ende Mai dann die l’Étape du Tour Switzerland. Und auch sonst werden wir unsere Farben bei Rundfahrten überall zur Schau tragen.
Du magst mal mit uns mitkommen? Überhaupt kein Problem, wir sind auch nicht komplizierter als nötig. Schau regelmässig hier oder bei Insta vorbei, studier unser Jahresprogramm (folgt, ganz bestimmt) und dann häng dich einfach dran. Oder wir hängen uns bei dir dran, wie die Form grad stimmt.