Der traditionelle Iron Bike fand dieses Jahr bei hochsommerlichem Wetter statt. Laszlo und Christian nahmen die knapp 80km am vergangenen Samstag unter die Räder und durften eine abwechslungsreiche Strecke erleben, gespickt von knackigen Anstiegen und kurvigen Abfahrten.
Wie immer am Iron Bike werden die meisten Hauptstrassen ausgelassen, stattdessen bewegen sich die Fahrer auf kleineren Strässchen, durch den Wald und zwischen Feldern hindurch. Den einen oder anderen 17%er nahmen wir dabei gerne mit, irgendwie mussten die 1500hm ja zusammenkommen.
Wie immer um diese Jahreszeit standen die Dornacher Radsporttage an. Angeboten wurden die Rundfahrt (kurz/lang) sowie das Bergzeitfahren auf den Gempen.
Anders wie in den letzten Jahren haben wir Birsfelder beschlossen, die Rundfahrt am Sonntag zu absolvieren, damit der Samstag ganz im Zeichen des Bergzeitfahrens stehen kann.
Am Samstagnachmittag trafen sich unsere drei Teilnehmer, Laszlo, Thomi und Christian, in der Turnhalle zur Startnummer-Ausgabe. Auf ein längeres Einfahren und Aufwärmen wurde verzichtet – der sonnig-warme Nachmittag rief eher nach Abkühlung.
Nach ein paar wenigen Metern einrollen wurden die drei auch schon an den Start gerufen. Zuerst Thomi, dann Laszlo und zuletzt Christian.
Die Reihenfolge oben am Berg war dann genau umgekehrt: Christian hatte gute Beine und fand rasch eine solide Pace. So konnte er beide Kontrahenten einholen und sich den internen Sieg sichern. Die zweitbeste Zeit gelang Laszlo und mit dem dritten Gang musste sich Thomi begnügen. Herzlichen Glückwunsch an alle drei für das erneute Bezwingen des Gempens!
1.
Christian Züger
19 min 14 sek
2.
Laszlo Madarasi
22 min 41 sek
+ 3 min 27 sek
3.
Thomas Lässer
28 min 54 sek
+ 9 min 40 sek
Am Sonntag wurde dann die grosse Rundfahrt in Angriff genommen. Laszlo und Christian trafen sich um 9 Uhr beim Start, dazu gesellten sich noch Mirjam (VC Dornach) und Rahim (VMC Liestal).
Die ersten 10 Kilometer waren ideal zum Einrollen, danach ging es hügelig weiter bis zum ersten Kontrollpunkt in Büsserach. Zum Teil über bisher unbekannte Strässchen und knackige Steigungen, vor allem aber bei perfektem Velo-Wetter.
Die Steigungen (und die noch etwas schweren Beine nach dem Gempen-Rennen) veranlassten dann Laszlo, die Rundfahrt abzukürzen und die «Ausfahrt» Laufen zu nehmen. Die andern drei stürzten sich ins nicht enden wollende Lützel-Tal, viel zu schnell, und so musste sich auch Christian eingestehen, dass er aktuell nicht in der Form ist, in welcher er gerne wäre.
Kurz nach Lucelle war dann der höchste Punkt der Rundfahrt erreicht und so das Gröbste geschaft. Tendenziell ging es von nun an grösstenteils nach unten, allerdings warteten auch immer wieder fiese Rhythmusbrecher auf das Trio.
In Hippoltskirch gab es nochmals eine Stärkung für die letzten 30 Kilometer. Ein letzter Hügel (Liebenswiller) stand noch an, danach kamen dann auch schon der Grenzübergang in die Schweiz und ein paar letzte Kilometer auf vertrautem Terrain.
Nach Mallorca 2024 hiess es in diesem Jahr wieder zurück ins Land des Giros. Ein zweites Mal besuchte eine Delegation des VMCB das Bikehotel Massa Vecchia unterhalb von Massa Marritima. Durch diverse Umstände reisten lediglich vier Rennradfahrer über die Alpen in die Toskana, im gemütlichen Kleinbus wurde die kurzweilige Fahrt unter die Räder genommen und kurz nach dem Mittag kam der Reisetross auch bereits am Zielort an. Kurzes Check-In, Zimmerbezug und schon schwang man sich auf die Räder. Von Laszlo wurden vorgängig wieder attraktive Touren in der Region zusammengestellt sodass man mit Unterstützung der GPS-Geräte sofort loslegen konnte. Eine kleine Erkundungstour sollte schon zeigen was die ganze Woche auf Gruppe wartete: Höhenmeter satt. Flach war es lediglich die rund 20 Kilometer in Richtung des Tyrrhenischen Meeres. Alle anderen Richtungen hatten Steigungen aller Art für die Sportler bereit.
Die erste «richtige» Tour führte am Muttertagssonntag nach Ribolla und Grilli. Dort gab es in der Osteria eine kurze Verschnaufpause, ehe der Rückweg Richtung Potassa unter die Räder genommen wurde. Mit dem «Umweg» via Capanne gab es noch ein paar Extra-Höhenmeter dazu, die schöne Strasse durch die grüne Landschaft war es aber Wert.
Zu Wochenbeginn wurde noch zurückhaltend gefeuert, die Tour nach Follonica und Rovinato bestand hauptsächlich aus gerade gezogenen Strassen, welche der Gruppe erlaubten, das Windschattenfahren bei gleichzeitig spontan auftretenden Schlaglöchern zu trainieren. Nach der Steigung des Tages kam es zum obligaten Kaffeehalt («quattro Espressi e Coca-Cola per favore») rollte die Gruppe langsam zurück ins Landesinnere, lediglich 5 Hügel, Wellen oder Rhythmusbrecher, man kann es nennen wie man will, standen noch im Weg. Diese forderten die Reserven nochmals, ehe es zurück in die Unterkunft ging.
Den Ruhetag baute man dienstags ein. Hier zeigte sich die Wetterprognose mit Wolken noch am ungünstigsten. Ansonsten verbrachte der VMCB eine Woche mit prächtigem Frühlingswetter, angenehmen Temperaturen und lediglich am Donnerstag mit spontanen Gewittern. Idealem Sportwetter also. Für die kulturelle Bereicherung besuchte man Grosseto, die Hauptstadt des gleichnamigen Bezirks. Altstadt und Einkaufsläden wurden besucht und gegen Ende des Ausflugs wurde mittels Spaziergang auch noch das nahe und in die Jahre gekommene Fussballstadion sowie eine Parkanlage mit der irreführenden Bezeichnung «Velodrom» besucht. Leider wurde keine Radrennbahn vorgefunden.
Höhepunkt der Woche sollte der Ausflug per Fähre nach Elba darstellen. Eine unglaublich schöne Insel und nach einem kurzen wilden Ritt hinaus aus der Hafenstadt Porteferraio beruhigte sich auch der motorisierte Verkehrt und die Radfahrer konnten sich in Ruhe den zahlreichen Steigungen der Küsten entlang widmen. Nebst den malerischen Dörfern, welche einem das Zeitgefühl total nahmen, war auch die unendliche Weitsicht atemberaubend (vielleicht waren es aber auch die Steigungsprozente, welche einem die Luft zeitweilig nahmen).
Nach der Tour mit den meisten Höhenmetern folgten am Donnerstag die meisten Streckenkilometer. Die 85km lange Route hatte eigentlich nur eine grössere Herausforderung: den Anstieg nach Roccastrada. Dieser konnte aber von allen Beteiligten ohne Probleme gemeistert werden. Zur Belohnung gab es eine längere Abfahrt, gefolgt von kurzweiligem Auf und Ab, ehe in Ribolla der geplante Kaffeehalt erreicht wurde. Pünktlich zum grossen Platzregen gab es Kaffee und Cola, und weil der Regen noch etwas andauerte auch noch etwas Süsses zum Dessert. Die gut 20km Rückweg, die Wolken am Himmel stets kritisch im Blick, wurden trocken überstanden.
Die Schlusstour am Freitag, nochmals die Tour vom Sonntag, war von satten Winden geprägt. Wer sich mit Aerofelgen auf die Strecke wagte, sollte das Oberkörpertraining gleich noch eingebaut bekommen, so musste der Lenker doch stramm gehalten werden. Da auf dem ersten Teil der Strecke mehrheitlich Seiten- oder Gegenwind herrschte, freuten sich alle auf die Rückfahrt und die entsprechende Unterstützung, welche sich der Logik nach ergeben müsste. Leider trat dies nicht ein und die Fahrt zum Hotel zurück hatte noch etwas mehr Gegenwind übrig. Da dieser aber bekanntlich den Charakter formt, konnte man auch hier einen Benefit verbuchen.
Abends wurde nochmal sehr gut gegessen, überhaupt war die Verpflegung wie auch die Freundlichkeit des Bikehotels herausragend und ist absolut weiter zu empfehlen. Nach einer kurzen Nacht wurde um 5 Uhr morgens der Bus wieder angeworfen und die kleine Birsfelder Delegation machte sich zufrieden auf den Weg nach Hause. Auch dieser durfte ohne Zwischenfälle absolviert werden.
Mit der Eröffnungstour am Samstag und dem Waldlauf am Sonntag startete der VMC Birsfelden auch sportlich in das neue Jahr.
Die Samstagsausfahrt, zusammengestellt von Laszlo, führte ins Laufental. Für die meisten war der Übergang von Nentzlingen nach Blauen Neuland. Eine schöne Strecke, die bestimmt das eine oder andere Mal wieder unter die Räder genommen wird. Via Laufen ging die Fahrt weiter nach Büsserach und von dort nach Zwingen, Grellingen und zum gemütlichen Umtrunk in die Pergola in Dornach.
Tags darauf traf man sich in der Birsfelder Hard zum Waldlauf. Die drei Läufen hatten einen Podestplatz auf sicher, nur die Reihenfolge der Zielüberquerung musste noch bestimmt werden. Mit Stefan konnte sich der Favorit schlussendlich klar durchsetzen. Das Nachsehen hatten Christian und Fabian, welche sich mit dem zweiten respektive dritten Platz begnügen mussten. Einen grossen Dank – wie immer – an die anwesenden Zeitnehmer und Fans!
Anlässlich der vergangenen Generalversammlung wurde den anwesenden Mitgliedern das Jahresprogramm 2025 vorgestellt. Inzwischen sind alle Daten auch im Google-Kalender hinterlegt.
Am 22. März fand die jährliche Generalversammlung des VMC Birsfelden statt. Zügig führte Präsident Christian Züger durch die Traktanden und durfte in seinem Jahresbericht auf ein erfolgreiches Jahr 2024 zurückblicken. Besonders erfreulich ist die Aufnahme zweier Aktivmitglieder, welche im letzten Jahr bereits «VMC-Luft» schnuppern konnten. Nochmals herzlich willkommen, Melanie Leibfritz und Patrick Gabrovsek!
Unser Ehrenpräsident Rolf Lässer durfte eine Ehrung vornehmen: Hans Hänzi, Ehrenmitglied, wurde für seine 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft (inoffiziell sind es noch ein paar mehr…) mit einem Geschenk geehrt. Die Versammlung dankte ihm ebenfalls für seine Treue und seine Arbeit mit einem grossen Applaus.
Weiter ging es mit den Rangverkündigungen des vergangenen Sportjahres. Die Club-Meisterschaft (CLM) ging dabei klar an Laszlo Madarasi, welcher die meisten Anlässe besucht hatte. Bei der Tourenfahrer-Meisterschaft (TFM) durfte sich Christian über den ersten Platz freuen. Und beim Grand-Prix (GP) war es wiederum Laszlo, welcher sich mit der Bestzeit seinen zweiten Pokal sichern konnte.
Grand-Prix Zeiten:
Abgerundet wurde die Versammlung wie immer mit einem gemeinsamen Nachtessen und einem gemütlichen Zusammensein.
Bei wunderbarem Herbstwetter konnte der diesjährige Grand Prix in Möhlin durchgeführt werden. Und mit sechs Teilnehmer:innen war das Starterfeld erfreulich gross. Richtig gelesen: «innen», denn mit Gastfahrerin Meli war auch eine Frau am Start.
Nachdem die Startreihenfolge ausgelost wurde, zitierte der heutige Zeitnehmer Rolf die Fahrer zum Start und jagte sie im Minutentakt auf die Rundstrecke. Währenddem Hans das Ressort Streckensicherung übernahm, boten Elin und Peter Unterstützung bei der Zeitnahme und machten Fotos. Dazu wurden mit Davina und Elouan zwei Fans an der Strecke gesichtet. Vielen Dank!
Aufgrund seiner herausragender Form wurde Laszlo als Favorit für die beste Zeit gehandelt. Seiner Favoritenrolle wurde er undiskutabel gerecht: er bewältigte die rund 21km lange Strecke mit 37min 30sek am schnellsten. Herzliche Gratulation!
Für die TFM-Wertung werden folgende Rangpunkte übernommen:
Laszlo Madarasi
1
Michael Wilhelm
2
Christian Züger
3
Martin Maurer
4
Thomas Lässer
5
Die genauen Zeiten inklusive Altersbonus, und somit der Sieger des Grand Prix, werden per Generalversammlung 2025 bekanntgegeben.
Meli fuhr ausser Konkurrenz und erreichte das Ziel in 41 Minuten und 15 Sekunden.
Mit dem Bergzeitfahren in Gansingen betraten die VMC-Tourenfahrer Neuland. Auf einer Strecke von 6.8km mussten 307Hm bewältigt werden, was auf den ersten Blick gut machbar schien. Allerdings konzentrierten sich die meisten Höhenmeter auf das letzte Streckendrittel, so dass die Kräfte gut eingeteilt werden mussten.
Die stärksten Beine (oder die beste Taktik?) hatte an diesem Nachmittag Christian, welcher sich in der Rangliste vor Laszlo platzieren konnte, gefolgt von Michael und Thomas. Ein grosses Lob gebührt aber allen, die den steilen Laubberg bezwingen konnten.
Für die Samstagsausfahrt trafen sich Laszlo, Christian, Michael, Piero und Patrick G. um 9 Uhr in Birsfelden, um eine ca. 130km lange Strecke in Angriff zu nehmen. Angeführt von Laszlo, welcher die Strecke vorgeschlagen hatte, rollte das Quintett Richtung Laufental, um via Delémont und Courtetelle nach Glovelier zu gelangen. Dort gab es eine kleine Verschnaufpause und Stärkung, damit man für die anstehenden Höhenmeter gewappnet war.
Es folgte eine steile Rampe hoch nach Sceut, bei welcher die unterschiedlichen Formzustände gnadenlos zur Schau gestellt wurden. Die Strecke führte danach weiter Richtung Norden, und wer den Kopf anhebte, konnte wunderschöne Landschaften beobachten und geniessen.
Von Lucelle aus folgte die Gruppe der Lützel durch das gleichnamige Tal und erreichte nach gut 100km im Sattel Laufen. In der Krone gab es nochmals Schatten und kühle Getränke, bevor die letzten ca. 30km anstanden.
Christian, welcher seiner Form noch etwas hinterherfährt, nutzte die hervorragende ÖV-Anbindung in Laufen und gönnte sich eine Zugfahrt nach Basel. Die andern vier traten nochmals kräftig in die Pedale und kamen alle sicher und unbeschadet zu hause an.
Vergangen Samstag stand die Emmental Rundfahrt auf dem Programm. Für die älteren Hasen im Verein bereits ein Klassiker unter den Rundfahrten. Für mich Neuland.
So kam es, dass sich Rolf, Laszlo, Martin und Michael bereits kurz nach 8 Uhr auf den Rundkurs begaben. Bei perfekten Bedingungen (ja gibt es diesen Sommer doch noch) wurden die ersten Kilometer gemächlich eingerollt und nach dem ersten Hügel konnten wir uns in Sumiswald ein erstes Mal am Verpflegungsposten stärken.
Erfrischt ging es nun durch das wunderschöne Emmental dem Schallenberg, welchen es heute als «Pièce de Résistance» zu bezwingen galt, entgegen. Dabei wurde das Tempo deutlich gesteigert und nach Eggwil, wo die Steigung beginnt, wurden die ersten Attacken gefahren. In harten Duellen oder als Einzelkämpfer wurde der Schallenberg erklommen. Die steigenden Temperaturen waren dabei deutlich zu spüren.
Nach der anschliessenden zügigen Abfahrt wurde bereits der nächste Verpflegungsposten erreicht, wo wir uns mit einem hervorragenden Birchermüesli stärken durften.
Mit dem Wissen, dass die Hälfte der Kilometer und die meisten Höhenmeter hinter uns lagen, wurde die restliche Strecke in Angriff genommen. Wobei ich feststellen musste, dass die Strecke überraschend wellig war und so bis zum nächsten und letzten Verpflegungsposten noch einige Höhenmeter dazukamen.
Nach einem kurzen Stopp in Ursellen ging es mit einem Biberli im Magen dem Ziel in Kirchberg entgegen. Dabei war nun deutlich die Hitze und der Gegenwind zu spüren, was die letzten Kilometer gefühlt sehr lange werden liess.
Beim anschliessenden und wohlverdienten Schlusstrunk im Ziel wurde versucht den Flüssigkeitshaushalt wieder auszugleichen bevor es wieder auf die Heimreise ging.