{"id":492,"date":"2021-05-26T14:55:41","date_gmt":"2021-05-26T12:55:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vmcb.ch\/?p=492"},"modified":"2026-02-17T23:56:04","modified_gmt":"2026-02-17T22:56:04","slug":"tessin-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vmcb.ch\/?p=492","title":{"rendered":"Tessin 2021"},"content":{"rendered":"\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Der Versuch eines R\u00fcckblicks<\/strong><\/span><\/p>\n\n\n\n<p>Tessin statt Toskana &#8211; COVID liess es nicht anders zu. Doch wir machten das Beste darauf. Flugs umgebucht, statt Weingut im Hinterland nun also Reka-Anlage in Magadino mit Blick auf den See. Klingt entspannend, bringt aber nochmals die Extraportion H\u00f6henmeter mit sich nach der Ausfahrt. Vermeidungsstrategie per Bus? Fehlanzeige, die nehmen keine Fahrr\u00e4der mit. Also hoch mit den m\u00fcden Beinen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am <strong>Anreisetag<\/strong> wurde erst noch eingekauft, man ist ja nun Selbstversorger und g\u00f6nnt sich die Spaghetti vom eigenen Herd. K\u00fcchenchef Laszlo schwang den Kochl\u00f6ffel elegant und zauberte an zwei Abenden ein feines Men\u00fc zurecht. Doch wir sind noch beim Samstag, nach dem Auspacken wurde kurz die Gegend per Rad erkundet, oder besser gesagt der Verkehr rund um Locarno. Davon hat es genug. Auch die Schlusssteigung wurde erstmalig inspiziert.<\/p>\n\n\n\n<p>Am <strong>Sonntag<\/strong> dann erstmals richtig. Laszlo w\u00e4hlte im Homeoffice eine Tour \u00fcber den Monte Ceneri in Richtung Lugano. Das Wetter spielte mit, die Sonne war dabei, Martin mit Fast-Katastrophe in der Abfahrt aber sensationellen Reflexen, die Mountainbikerin dankt es ihm noch heute, falls sie \u00fcberhaupt etwas mitbekommen hat. Der Zusammenstoss konnte auf alle F\u00e4lle in extremis verhindert werden. Im Gegenwind zogen wir danach weiter gen S\u00fcden, Ponte Tresa war das neue Zwischenziel da die Steigung nach Vezio nicht vereins- und \u00fcbersetzungskonform war. Abgelehnt, weitergemacht. Bei Monteggio gab es ein reichhaltiges Mittagessen in zwielichtigem Umfeld&nbsp;welches&nbsp;nochmals Kraft gab f\u00fcr die Steigung nach Dumenza und den Schlussspurt dem See entlang und \u00fcber die Grenze. Man geriet zwischenzeitlich auf italienischen Boden, die Guardia di Finanza fand es augenscheinlich wenig lustig dass wir uns dies getrauten.<\/p>\n\n\n\n<p>Am <strong>Montag<\/strong> sahen die Wetterprognosen schon weniger rosig aus, der Preesi zog einen Spaziergang dem vorhersehbaren Fussbad vor, der Rest dampfte unverbindlich nach Bellinzona und danach zur\u00fcck zum Abzweiger ins Verzasca-Tal. Dort machten sich Christian und Thomas auf die Staumauer zu erobern w\u00e4hrend Michi, Laszlo und Martin einen Glac\u00e9halt bei Locarno verlockender fanden. Die Staumauer war f\u00fcr das Duo das Ende der Fahnenstange da nun der Regen immer st\u00e4rker wurde und auch das Trio musste die Pl\u00e4ne ab\u00e4ndern da einfach kein Wetter f\u00fcr Glac\u00e9 stattfand.<\/p>\n\n\n\n<p>Der <strong>Dienstag<\/strong> ging velotechnisch gleich komplett baden, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Es regnete den ganzen Tag nur einmal daf\u00fcr aber gleich durchgehend. Somit wurde ein Ruhetag eingelegt, den verbrachte man beim Shopping im Outlet und beim regul\u00e4ren Lebensmitteleinkauf.<\/p>\n\n\n\n<p>Am <strong>Mittwoch<\/strong> dann endlich Angriff. Dachten alle. Via Centovalli sollte es nach Domodossola gehen. Im Nachgang eine suboptimale Idee aber soweit sollte es gar nicht kommen. Bald nach dem Grenz\u00fcbergang spannte sich ein grosses Gitter \u00fcber die Strasse, wegen Bauarbeiten gesperrt \u00fcber Mittag. Also zur\u00fcck und einen Kaffee getrunken bis die Barriere wieder aufging. Bei Wiederaufnahme bellte pl\u00f6tzlich unser H\u00e4uptling mit seinem ausgeliehenen Toprad: Plattfuss hinten, und das trotz tubeless!!!!! Wie geht denn so was? Die Telefone liefen heiss, Marcel vom befreundeten Giant Gellert-Racing Team war der Besitzer des Stuhls und gab Tipps aber der Defekt war zu gross, keine Chance zur Reparatur. Den Preesi haben wir kurzfristig und mit vielen Pump-Stopps zur\u00fcck an den letzten Bahnhof verfrachtet und in die Centovalli-Bahn gestopft. Der Rest der Truppe zeigte sich kollegial und knallte das Tal zur\u00fcck nach Locarno. Da suchte sich Rolf dann einen f\u00e4higen Mechaniker welcher das Rad wieder flott bekam. Der Tag war jedoch gebraucht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Donnerstags<\/strong> dann also trocken und mit wenig Anlauf in die K\u00f6nigsetape, es ging das Maggiatal hinauf mit dem Ziel Bosco Gurin. Einfach so, aus Spass an der Freude. Erst gab es aber nochmals Kaffee in Cevio, die bedienende Servicefachangestellte musste erstmal leer schlucken als sie uns sah, zog sie doch vor vielen Jahren von Birsfelden aus ins Tessin. Heimatgef\u00fchle kamen hoch. Und trotzdem hielt man am Plan fest die Steigung in Angriff zu nehmen. 16 Kilometer sollten es gem\u00e4ss den diversen Apps sein mit zahlreichen H\u00f6henmetern. Wir nahmen jeden Meter einzeln. Gegen oben wurde es frischer, doch schwitzen mussten wir trotzdem. Kurz vor Cerentino dann der Schnitt, Rolf und Laszlo hatten genug und kehrten um zur\u00fcck nach Cevio. Das restliche Quartett wollte noch weiter, Michi soweit das Knie ihn trug, bei Martin war es eine Lustfrage und bei Christian und Thomas ging es wahrscheinlich einfach ums Prinzip. Michi h\u00f6rte dann kurz nach der Ziegengruppe auf, da fehlten vielleicht noch drei Kilometer, das verbliebene Trio zog durch und erg\u00f6tzte sich beim Ortsschild der \u00fcppigen Aussicht, der prachtvollen Natur und der spektakul\u00e4ren architektonischen Erzeugnisse. Erst da f\u00fchlten sich die drei erf\u00fcllt, Mission abgeschlossen. Mit Regenjacke gings in die Schussfahrt den gleichen Weg zur\u00fcck und gesellte sich zum Rest ins Kaffee. Danach dann mit Schwung wieder das Tal retour und nach rund 110 Kilometern fertig.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Schluss gabs am <strong>Freitag<\/strong> die altbekannte Runde via Centovalli (diesmal besser getimt bez\u00fcglich Streckensperrung), hoch bis Malesco und danach die lange Abfahrt hinunter nach Cannobio. Auch da wieder dem See entlang retour, ausnahmsweise mal mit R\u00fcckenwind. In Ascona wurde nochmals Limonade getankt um ein letztes Mal den Schlussaufstieg bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Danach war Schluss mit Radfahren, trotz Wetterkapriolen kamen sch\u00f6ne, happige, knackige und bereichernde Kilometer zusammen. Kulinarisch wurden wir von Laszlo oder den Grotti (Mehrzahl von Grotto?) und Ristoranti am Lago verw\u00f6hnt. Es hiess der eine oder andere habe sogar zugenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und das Wichtigste ganz zum Ende: mit Michael konnte nach dieser Woche ein Neumitglied gewonnen werden! Wir heissen ihn herzlich willkommen im VMC Birsfelden und sind \u00fcberzeugt dass er hervorragend zu uns passen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Versuch eines R\u00fcckblicks Tessin statt Toskana &#8211; COVID liess es nicht anders zu. Doch wir machten das Beste darauf. Flugs umgebucht, statt Weingut im Hinterland nun also Reka-Anlage in Magadino mit Blick auf den See. 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