{"id":480,"date":"2019-09-20T16:30:36","date_gmt":"2019-09-20T14:30:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vmcb.ch\/?p=480"},"modified":"2026-02-17T23:56:03","modified_gmt":"2026-02-17T22:56:03","slug":"l-etape-du-tour-switzerland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vmcb.ch\/?p=480","title":{"rendered":"l&#8217;\u00e9tape du tour Switzerland"},"content":{"rendered":"\n<p>Von Bern nach Interlaken und dies alles im Tour de France-Style. So das Motto der l&#8217;\u00e9tape du tour, ein f\u00fcr die Schweiz neuartiges Rennformat welches sich in anderen (Welt-) St\u00e4dten schon bew\u00e4hrt hat. Rolf und Thomas wollten sich die Sache mal ansehen und haben sich vorab angemeldet. Die eher hohen Startgeb\u00fchren wurden damit gerechtfertigt dass eine zeitweise komplett gesperrte Strecke zur Verf\u00fcgung steht, eine hohe Abdeckung an Streckenposten f\u00fcr Sicherheit sorgen sollte, die Verpflegungsposten gut best\u00fcckt sind und am Start wie auch im Ziel ein grosses Brimborium stattfindet. Und diese Punkte wurden alle vollumf\u00e4nglich erf\u00fcllt. Lediglich zwei oder drei Abzweigungen waren etwas ungenau markiert, trotzdem wurde der Weg gefunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Start am fr\u00fchen Samstag Morgen standen etwas mehr als 600 Sportler aus 14 Nationen an der Startlinie. Oft h\u00f6rte man wie englisch gesprochen wurde, auch franz\u00f6sisch war hoch im Kurs. Der Teufel h\u00f6chstpers\u00f6nlich in Gestalt von Didi Senft schickte die Fahrer auf die durch die Berner Altstadt f\u00fchrende Strecke als der Speaker das entsprechende Startsignal gab. Die ersten sieben Kilometer wurden als neutralisiert angegeben doch es wurde schon gebolzt als w\u00fcrde es um Wertungspunkte gehen. Teilweise haarstr\u00e4ubende \u00dcberholman\u00f6ver waren zu beobachten was die Frage aufwarf weshalb man dieses Risiko so fr\u00fch im Rennen auf sich nimmt. Unsere Protagonisten g\u00f6nnten sich daf\u00fcr die vollen Eindr\u00fccke der morgendlichen Hauptstadt. Den Aargauerstalden hinunter hatte man einen wundersch\u00f6nen \u00dcberblick und nach der Nydeggbr\u00fccke fuhr man dem Zytgloggeturm entgegen welcher im goldenen Licht der Morgensonne erstrahlte. Fotos waren allerdings keine m\u00f6glich, zu dicht das Gedr\u00e4nge und zu holprig das Kopfsteinpflaster. Bidons, Pumpen und anderes Kleinzeug lag auf der Gasse verteilt welches vom Gesch\u00fcttel aus den Halterungen flog.<\/p>\n\n\n\n<p>Danach ging es sukzessive aus der Stadt hinaus, der Morgennebel lag noch \u00fcber den Nebent\u00e4lern und die H\u00f6henmeter fingen an sich zu summieren. Bis zum ersten Verpflegungsposten bei Kilometer 50 blieb aber alles human und die Gruppe noch einigermassen beisammen. Auch war die Strecke f\u00fcr den Preesi und Thomas hier noch vollgesperrt was sich aber im Anschluss \u00e4ndern sollte. Das Begleitfahrzeug der Polizei wies darauf hin dass ab nun Gegenverkehr herrscht und Vorsicht geboten war.<\/p>\n\n\n\n<p>Die zweite Verpflegungsstation war nun nicht mehr derart locker zu erreichen. Die Steigung hinauf nach Schwanden hatte es durchaus in sich und forderte ihre K\u00f6rner. Unterwegs bauten sich zwei Mauern mit jeweils 18 und 19 Steigungsprozenten vor den Fahrern auf. Eine echte Herausforderung f\u00fcr jegliche \u00dcbersetzung. Folgend ging es nach Beatenberg hoch, begleitet von einem wundersch\u00f6nen Panorama. Freie Sicht auf den im Sonnenlicht glitzernden Thunersee und weiter oben der atemberaubende Blick auf Eiger, M\u00f6nch und Jungfrau. Traumhaft! Im Dorfkern von Beatenberg gab es ein letztes Mal eine St\u00e4rkung ehe die letzten H\u00f6henmeter bew\u00e4ltigt wurden. Man sah nun die immergleichen Gesichter. Einige waren bergauf schneller und wurden in der Ebene wieder geholt, bei anderen lief es genau umgekehrt. Im Grossen und Ganzen blieb der Haufen aber beisammen. Die Abfahrt von Habkern nach Unterseen hatte es dann nochmals in sich, wer sich einigermassen sicher war konnte es dort richtig sch\u00f6n krachen lassen. Unten waren dann nochmals die Trettiere gefragt welche die letzten Kilometer bis zum Ziel durchstampfen konnten. Die Zieleinfahrt war etwas sehr verwinkelt, ein Absperrgitter stand im Weg und an einem Schlusssprint war weder der Preesi noch Thomas interessiert. Viel lieber genossen die beiden die Zieleinfahrt nach nahrhaften 106 Kilometern und rund 2&#8217;200 H\u00f6henmetern.<\/p>\n\n\n\n<p>Highlightvideo&nbsp;auf <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=FsoScy-ehW4&amp;feature=youtu.be\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Youtube<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Bern nach Interlaken und dies alles im Tour de France-Style. So das Motto der l&#8217;\u00e9tape du tour, ein f\u00fcr die Schweiz neuartiges Rennformat welches sich in anderen (Welt-) St\u00e4dten schon bew\u00e4hrt hat. Rolf und Thomas wollten sich die Sache mal ansehen und haben sich vorab angemeldet. 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