{"id":446,"date":"2018-08-01T14:44:19","date_gmt":"2018-08-01T12:44:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vmcb.ch\/?p=446"},"modified":"2026-02-17T23:56:03","modified_gmt":"2026-02-17T22:56:03","slug":"rad-am-ring-24h-rennen-am-nuerburgring","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vmcb.ch\/?p=446","title":{"rendered":"Rad am Ring &#8211; 24h-Rennen am N\u00fcrburgring"},"content":{"rendered":"\n<p>Zum 60. Geburtstag des Preesis kam die Idee auf wieder mal etwas Aussergew\u00f6hnliches mit dem Rennrad zu erleben, da boten sich die 24 Stunden auf dem N\u00fcrburgring gerade an. Nach langwierigem Anmeldeprozedere und einem kurzfristigen Fahrerwechsel diesen Fr\u00fchling nahmen letzten Endes Martin, Laszlo, Rolf und Thomas Platz im Wohnmobil und bretterten die rund 450 km bis nach N\u00fcrburg los. Temperaturen von \u00fcber 30 Grad Celsius und eine im Fahrmodus nicht funktionierende Klimaanlage im Wagenaufbau sorgten daf\u00fcr dass die Muskulatur schon auf der Hinfahrt auf Betriebstemperatur kam. Nach knapp sechs Stunden kam der VMC-Bus dann endlich an der Rennstrecke an und die Zufahrt zur Parzelle gestaltete sich unkomplizierter als gedacht. So machten sich die Mannen an den Aufbau ihrer bescheidenen Basis (Wohnmobil und kleines 2 Mann-Zelt) und staunten ab den Kleinst\u00e4dten welche die Nachbarn hochzogen. Es sah aus als w\u00fcrden sich die Leute f\u00fcr mehrere Wochen einrichten. Im Verlauf des Wochenendes wurde jedoch klar dass der ganze Aufwand der &#171;Konkurrenz&#187; seine Berechtigung hatte und die Birsfelder etwas zu zur\u00fcckhaltend waren. Dies konnte jedoch unter dem Kapitel &#171;Lehrgeld&#187; abgebucht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Freitag abends wurde die Veranstaltung mit einem Zeitfahren er\u00f6ffnet welche sich unsere Helden aus sicherer Entfernung ansahen und danach zur Pastaparty schritten. Auch der Fahrrad-Expo wurde noch ein Besuch abgestattet. Danach jedoch wurden die Kojen bezogen wobei sich da herausstellte wer einen unkomplizierten Schlaf hat und wer nicht. Der Autor geh\u00f6rt definitiv zur zweiten Sorte und schaute am Samstag entsprechend bedr\u00f6ppelt aus der W\u00e4sche. Und dann waren da ja noch die Wolken in der Eifel welche als Boten eines Gewitters ihren Schrecken verbreiteten. Abgesehen vom Preesi l\u00f6sten sie aber bei niemandem Hysterie aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Gegen Mittag h\u00f6rte sich das ganze Team noch die Informationen an der Teamleitersitzung an um dann allwissend den Start vorbereiten zu k\u00f6nnen. Da die ganze Aktion zu Ehren unseres Vereinsoberhauptes organisiert wurde galt ihm auch die Ehre der ersten Runde. Das hiess: knapp eine Stunde im Startblock stehen und warten neben hunderten von anderen nerv\u00f6sen und teilweise bekloppten Rennradfahrern. Und weiss Gott: die Bandbreite an Teilnehmern war gross! Alter, Farbe, Gewicht, Gr\u00f6sse sowohl bei Fahrern, Rennr\u00e4dern und Trikots war allumfassend. Vom jungen M\u00f6chtegernprofi auf seinem 10&#8217;000.- Franken-Renner bis zum 74-j\u00e4hrigen Opa (Rennrad unbekannt) traf sich&nbsp;hier alles um die ber\u00fcchtigte Nordschleife so oft als m\u00f6glich zu bew\u00e4ltigen binnen 24 Stunden. Allein dieses Bild war eindr\u00fccklich.<\/p>\n\n\n\n<p>So pedalte Rolf im grossen Feld los und kaum gestartet, gings auch schon mit dem Gewitter los. Der super Belag der Rennpiste wurde nun rutschig wie Schmierseife was die Angelegenheit nicht einfacher machte. Entsprechend der schwierigen Streckenverh\u00e4ltnisse war die Sanit\u00e4t auch im Dauereinsatz. Teilweise erschreckende Bilder zeigten sich bei der Durchfahrt an den heiklen Passagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Quartett aus Birsfelden einigte sich auf einen 1 Runden-Rythmus, also circa st\u00fcndlich Fahrerwechsel. Anfangs lagen die Rundenzeiten sogar leicht unter 60 Minuten was sicherlich der Anfangseuphorie geschuldet war. Danach pendelte sich die Sache bei leicht mehr als einer Stunde ein bis es zum grossen Knall kam: auf seiner zweiten Runde erlitt Laszlo nach rund 19 von 26 Rundenkilometern einen schweren Defekt wobei er sich nicht nur die gesamte Schaltung abriss sondern auch die Aufnahme des Hinterrades absprengte. Irreparabel und damit das Aus f\u00fcr den Routinier. Schnell schalteten die drei anderen um und stellten sich auf k\u00fcrzere Pausen ein. Speziell nachts, als in den 2 Runden-Rythmus gewechselt wurde um Schlafzeit zu generieren wurde die Ruhezeit massiv verk\u00fcrzt was sich direkt auf die Durchgangszeiten w\u00e4hrend der Nacht auswirkte. Trotzdem waren die Runden bei stockdunkler Nacht eindr\u00fccklich, das fehlende Licht lenkte die Sinne teilweise drastisch auf ansonsten weniger beachtete Ger\u00e4usche und Erscheinungen. Auch die Abfahrt durch die schnelle Fuchsr\u00f6hre ist bei Dunkelheit nochmals heikler als unter beleuchteten Umst\u00e4nden. Doch die Birsfelder schafften es ohne Unfall das Rennen zu beenden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei aufkommendem Tageslicht aber fehlender W\u00e4rme bahnte sich so langsam der Endspurt an. Die Beine und K\u00f6pfe m\u00fcde, wechselten die drei Verbliebenen nun gem\u00e4chlicher ab. Das Ziel von 24 Runden war nicht mehr zu erreichen, 20 Runden sollten aber noch drinliegen. Zum Ende einigte man sich darauf dass der Preesi seine letzte Runde etwas gem\u00e4chlicher anging um die Zielflagge um 12:15 Uhr passieren zu k\u00f6nnen. Damit schloss sich der Kreis und der Startende war auch der Beendende. Grosse Freude \u00fcber das Erreichte und dass man ohne Unfall durchkam, aber auch Wehmut \u00fcber den betr\u00e4chlichen Materialdefekt von Laszlo machte sich breit.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem kleinen Mittagessen r\u00e4umten die Protagonisten ihre sieben Sachen zusammen. Auch hier zeigte sich dass Teambetreuer und Begleiter hilfreich w\u00e4ren um nach der Anstrengung nicht noch kr\u00e4fteraubende Arbeiten oder 6 st\u00fcndige Autofahrten absolvieren zu m\u00fcssen. Bei einem allf\u00e4lligen n\u00e4chsten Mal w\u00e4re hier sicherlich Optimierung angebracht.<\/p>\n\n\n\n<p>Um 20 Uhr sonntags waren dann alle wieder zu Hause und freuten sich \u00fcber ein denkw\u00fcrdiges Wochenende.<\/p>\n\n\n\n<p>Informationen: <a href=\"https:\/\/www.radamring.de\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">radamring.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Fotos: <a href=\"https:\/\/www.radamring.de\/de\/start-mtb-marathon\/2011-sportograf-die-bilder-sind-online\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sportograf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Rangliste: <a href=\"https:\/\/www.abavent.de\/anmeldeservice\/radamring2018\/ergebnisse\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">abavent.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Eigene Fotos folgend in K\u00fcrze<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum 60. 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