{"id":438,"date":"2018-05-04T20:41:15","date_gmt":"2018-05-04T18:41:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vmcb.ch\/?p=438"},"modified":"2026-02-17T23:56:03","modified_gmt":"2026-02-17T22:56:03","slug":"trainingswochenende-tessin-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vmcb.ch\/?p=438","title":{"rendered":"Trainingswochenende Tessin 2018"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Teilnahme am Trainingswochenende im Tessin musste in diesem Jahr m\u00fchsam erdauert werden. Die Wartezeit vor dem Nordportal am Gotthard dauerte gegen eine Stunde und sorgte so daf\u00fcr dass ein Grossteil der Reisenden sp\u00e4ter das Tessin erreichte. Die Warterei wurde nach der Ankunft und dem Eintritt ins Hotel mit einem Bier auf der Piazza Grande belohnt. Anschliessend ging es via Hotelbar ins Bett, grosse Taten sollten auf die Sportler warten.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Fr\u00fchst\u00fcck, die Augen waren noch etwas verklebt und die Sinne noch nicht restlos gesch\u00e4rft, legte der Pr\u00e4si und Tourenleiter einige Streckenvorschl\u00e4ge auf den Tisch, darunter solch klingende Namen wie \u201eMonster\u201c und \u201eAlpe di Neggia\u201c. Brutale Anstiege ohne Schattenwurf und schneebedeckte Alpenh\u00e4nge bauten sich vor den geistigen Augen auf und manch einer verschluckte sich ab seinem Essen. Da die Tourenm\u00f6glichkeiten durch die T\u00e4ler jedoch eingeschr\u00e4nkt sind entschied sich das Plenum f\u00fcr die Alpe di Neggia von italienischer Seite aus.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Punkt 9:30 Uhr startete die sechsk\u00f6pfige Gruppe in Richtung S\u00fcden, dem Lago Maggiore entlang der Landesgrenze hinzu. Unterwegs traf man auf wenigen Kilometern manchen Radsportclub welche sich f\u00fcr ihre Wochenendausfahrten pr\u00e4parierten. Der Seestrasse entlang profitierten die Birsfelder gleich selbst von einer solchen Gruppe und schlossen sich hemmungslos dem flotten Tempo an bis&nbsp;zur Ortschaft Maccagno, welche die Abzweigung ins Veddasca-Tal beherrbergt. Doch vorher gabs beim B\u00e4cker erst noch eine s\u00fcsse St\u00e4rkung wobei auffiel welch hohen Zuckerbedarf Stefan an den Tag legte. Seine \u201ecioccolata fredda\u201c pr\u00e4sentierte sich mit eindr\u00fccklichem Sahneh\u00fcgel was zu am\u00fcsanten Kommentaren seitens der Kollegen f\u00fchrte. Trotz allem liess sich Stefan nicht davon abhalten die \u00fcber 20 Kilometer lange Steigung an vorderster Front zu bezwingen. Zusammen mit Patrick S. und Rolf erklomm er den H\u00fcgel zwar nicht ohne M\u00fche aber doch ansprechend. Weiter hinten m\u00fchte sich Thomas im Beisein von Patrick E. und Christian ab welche sich nach Indemini ihrem eigenen Rhythmus widmeten. Am Ende kamen aber alle oben an und genossen die traumhafte Aussicht auf Locarno.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nach kurzem Aufenthalt im Bergrestaurant ging es f\u00fcr die Protagonisten \u00fcber die k\u00fcrzere aber steilere Schweizer Seite nach unten. Die beiden Patricks gingen dabei besonders vorsichtig zu Werke da die Carbonfelgen mitunter etwas kitzlig auf harte und heisse Bremsman\u00f6ver reagieren. Zumindest die neuen Laufr\u00e4der von Patrick E. kamen dabei nicht ganz unbeschadet davon was noch Folgen haben sollte. Doch mit der geh\u00f6rigen Portion Respekt wurde auch diese H\u00fcrde \u00fcbersprungen und es folgte ein geordnetes Mannschaftsfahren dem See entlang zur\u00fcck ehe an der Promenade nochmals ein kurzer Rast eingeschoben wurde.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Abends genoss die Mannschaft ein feines Abendessen mit Seeblick und lies den Tag nochmals Revue passieren. Die Strapazen blieben dann auch nicht ohne Auswirkungen und der Ausgang hielt sich in Grenzen. Nach einem Schlummerbier (oder zwei) verabschiedeten sich alle ins Bett damit auch am Sonntag noch einige Kilometer dazu kommen konnten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck sonntags gab es erst eine Hiobsbotschaft, das vordere Laufrad von Patrick E. musste auf Empfehlung des Herstellers seinen Dienst quittieren was das Ende des Trainingswochenendes f\u00fcr ihn bedeutete. Schleunigst machte er sich auf zum Bahnhof um den Heimweg per Zug anzutreten. Das verbliebene Quintett hingegen brach auf Richtung Maggiatal und pr\u00fcfte dabei den schon&nbsp;maltr\u00e4tierten Hinterreifen von Stefan auf den Schotterwegen. Alles half nichts, der Schlauch musste letzten Endes doch getauscht werden. Danach gings mehr oder weniger flott der Maggia entlang ehe man in Bignasco zum Kaffee anhielt und danach die Rennr\u00e4der um 180 Grad drehte. Im Gegenwind wurde gleich die Tritth\u00e4rte trainiert und mit flottem Tempo Locarno angesteuert. Nach kurzer Dusche wurden dann auch schon die R\u00e4der wieder verpackt und das Trainingswochenende neigte sich dem Ende zu. Als Abschluss durften die Automobilisten nochmals vor dem Gotthard anstehen ehe nach langer Heimreise endlich alle zu Hause ankamen und letzten Endes in der Radsaison 2018 landeten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Teilnahme am Trainingswochenende im Tessin musste in diesem Jahr m\u00fchsam erdauert werden. Die Wartezeit vor dem Nordportal am Gotthard dauerte gegen eine Stunde und sorgte so daf\u00fcr dass ein Grossteil der Reisenden sp\u00e4ter das Tessin erreichte. Die Warterei wurde nach der Ankunft und dem Eintritt ins Hotel mit einem Bier auf der Piazza Grande [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[],"class_list":["post-438","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-news"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.vmcb.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/438","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.vmcb.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.vmcb.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vmcb.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vmcb.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=438"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.vmcb.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/438\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":978,"href":"https:\/\/www.vmcb.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/438\/revisions\/978"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.vmcb.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=438"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vmcb.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=438"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vmcb.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=438"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}