{"id":381,"date":"2016-04-30T03:50:07","date_gmt":"2016-04-30T01:50:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vmcb.ch\/?p=381"},"modified":"2026-02-17T23:56:02","modified_gmt":"2026-02-17T22:56:02","slug":"rueckblick-ticino-wochenende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vmcb.ch\/?p=381","title":{"rendered":"R\u00fcckblick Ticino-Wochenende"},"content":{"rendered":"\n<p>Einmal ist keinmal sagten sich sechs VMCBler wie auch zwei befreundete Gastdamen und traten die Reise nach Locarno auch in diesem Jahr an obwohl die Wetteraussichten auch diesmal nicht nur heiter Sonnenschein versprachen. Aber nach der legend\u00e4ren Ausfahrt 2015 musste man es einfach nochmals versuchen und eines sei schon verraten: mit dem Tessin wurde Frieden geschlossen!<\/p>\n\n\n\n<p>Die erste Gruppe kam um knapp 20 Uhr am Zielort an und genehmigte sich auf der Piazza Grande noch ein kleines Abendessen w\u00e4hrend nach und nach eine Fuhre nach der anderen ankam und sich zum gem\u00fctlichen Bier dazu gesellte. Der Abend klang etwas sp\u00e4ter gem\u00fctlich an der hoteleigenen Bar aus wobei ein paar stramme B\u00fcndner Feuerwehrm\u00e4nner daf\u00fcr sorgten dass die Zeiger schon weit in den neuen Tag einr\u00fcckten.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Fr\u00fchst\u00fccksbuffet sahen dann nicht alle gleich fr\u00f6hlich aus der W\u00e4sche zumal noch unklar war wie man den gef\u00fchlt vergr\u00f6sserten Kopf in den Helm hinein dr\u00fcckten sollte. Mit einiger Vorbereitungszeit trafen sich gegen Mittag schliesslich alle in der Tiefgarage um die Rennr\u00e4der in Betrieb zu nehmen. Das Wetter zeigte sich von seiner bew\u00f6lkten Seite und bis auf ganz wenige kleine Ausnahmen blieb es auch trocken. So konnte die Fahrt nach Fusio und dem dahinterliegenden Stausee in Angriff genommen werden. Das Maggiatal zeigte sich mit seinen kleinen D\u00f6rfern von seiner malerischen Seite so dass die \u00dcbung bis zum Verpflegungshalt eher einer Touristenfahrt glich als einem Rennradtraining. Doch keine Sorge, der Puls ging schon noch hoch.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Kurzimbiss gings dann langsam und sanft in die Steigungsprozente und damit begann die Krux an der Sache: der Vereinsmechaniker Patrick hatte beim letzten Heimservice versehentlich sein kleines Kettenblatt verkehrt montiert so dass er nicht mehr runterschalten konnte. Entsprechend seinem Naturell ging er in die Attacke und dr\u00fcckte die grossen G\u00e4nge so lange hoch bis die Strasse zu steil wurde und er von Hand die Kette runterwerfen musste. So trat die Gruppe versprengt die Serpentinen hoch immer weiter gegen den Himmel bis Fusio erreicht war. Von da an ging es weitere 20 Minuten bei flachen 10 % Steigung in Richtung Stausee. Viele Fl\u00fcche erleichterten den runden Tritt bis schliesslich alle oben ankamen und&#8230;&#8230;.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dgtzuqphqg23d.cloudfront.net\/iHHLgNZT8kRkTKU8iKxeyoyYlZBHeNeI1kR6qHRHmHs-2048x1152.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>\u2026..den selben Weg wieder runterfuhren. Tote Strasse, keine Verpflegungsm\u00f6glichkeit. Nach ein paar Erinnerungsfotos st\u00fcrzten sich die verwegenen Bergziegen wieder hinunter und trotzten der aufkommenden K\u00e4lte. Am Fusse der Steigung gabs einen guten Kaffee w\u00e4hrend man den Hintern am offenen Kamin w\u00e4rmen konnte. Hierbei \u00fcbernahmen Christine und Rosie gleich die guten Pl\u00e4tze bei lodernder Flamme. Anschliessend nutzte man das restliche Gef\u00e4lle um Schwung zu holen f\u00fcr den Weg zur\u00fcck durchs Maggiatal. Patrick \u00fcbernahm heroisch die Arbeit vorne im Wind und trat ein komfortables Tempo dem alle folgen konnten. Die Wattzahlen seines Messger\u00e4ts liesen seine Follower in den Social Medias in Begeisterungst\u00fcrme ausbrechen. Sabbernasse Keyboards waren mutmasslich die Folge. Doch genug der Anglizismen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck im Hotel hiess es eiligst zu duschen und feinmachen f\u00fcrs Abendessen in der Innenstadt. Danach war aber bald Feierabend, schliesslich k\u00fcndigte sich f\u00fcr Sonntag herrliches Wetter an und die Zimmer konnten bis um 15 Uhr verl\u00e4ngert werden so dass nochmals einige Kilometer zu Stande kamen.<\/p>\n\n\n\n<p>Tags darauf und nach einer erholsamen Nacht gings schon fr\u00fch los mit dem Ellbogenkampf. Das Hotel war voll bis unters Dach also musste man sich seinen Stuhl ersprinten. Danach aber gings hurtig auf die Sonntagsrunde und hier entschied man sich ganz unkompliziert f\u00fcr ein Revival der letztj\u00e4hrigen Runde durchs Centovalli \u00fcber die Grenze bis nach Cannobio. Im Gegensatz zum letzten Jahr, als es kalt und nass war, zeigte sich nun aber durchwegs die Sonne. Allerdings bliess der Gruppe eine stramme Briese ins Gesicht welche die Oberschenkel zus\u00e4tzlich forderte. Wieder griff Patrick beherzt bei der ersten Gelegenheit an und st\u00fcrmte in Richtung Grenze w\u00e4hrend sich die Verfolger verzweifelt im Windschatten der breiten R\u00fccken von Albatros oder Rolf abk\u00e4mpften.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dgtzuqphqg23d.cloudfront.net\/8Hl6aSiXgYr-4X0BHpaZWbUN-0pO45-v21hIODwnC5k-1536x2048.jpg\" alt=\"Photo\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>In Malesco suchte man sich die gleiche Rastst\u00e4tte wie beim letzten Mal. Der Unterschied lag darin dass man nun draussen in der Sonne sitzen konnte und sich nicht im Innern aufzuw\u00e4rmen brauchte. So dachten auch ungef\u00e4hr 500 andere Rennradler welche zur gleichen Zeit die gleiche Strecke absolvierten. Ein Spektakel besonderer G\u00fcte. Danach waren noch wenige aber happige Kilometer bis zum Kulminationspunkt zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Anschliessend folgte die Abfahrt welche einerseits eng und andererseits gespickt mit Schlagl\u00f6chern war. Vorsicht musste walten lassen wer heil unten ankommen wollte. Da aber keiner der acht Radler mit dem Leben abgeschlossen hatte oder einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufstellen wollte erreichten alle gesund und munter die Talsohle und damit die Tore Cannobios. Die Idee eines schnellen Pasta-Tellers musste angesichts eines bev\u00f6lkerungsreichen Marktes zu Gunsten eines Imbisses aufgegeben werden. Die Kalorien waren aber n\u00f6tig, wartete entlang des Seeufers doch eine neue Qualit\u00e4t an Gegenwind welche die R\u00fcckfahrt nochmals zur Kraft\u00fcbung machte. Endlich am Ziel reichte es allen noch f\u00fcr eine kurze Dusche ehe zusammengepackt werden musste und die Heimreise rief. W\u00e4hrend des Staus vor dem Gotthard konnten bis auf Stefan, welcher nach Genf fuhr, alle das Wochenende nochmals Revue passieren lassen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dgtzuqphqg23d.cloudfront.net\/1utvme-iJE651sJK2GK8GereX-iBAvFvujQ8jVm6DZA-2048x1536.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einmal ist keinmal sagten sich sechs VMCBler wie auch zwei befreundete Gastdamen und traten die Reise nach Locarno auch in diesem Jahr an obwohl die Wetteraussichten auch diesmal nicht nur heiter Sonnenschein versprachen. 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